Winterschützenfest
Sassenberg - Bis zum Schützenfest im Juli ist es noch ein Weilchen hin – genauer gesagt über 220 Tage. Umso größer dürfte die Freude bei den Aktiven gewesen sein, im heimischen Brook das Winterschützenfest zu feiern. Die Organisation übernahm dabei der Tradition entsprechend die Ehrengarde.
Gegen 19 Uhr setzte sich auf dem Lappenbrink der Tross der Ehrengardisten, Throngesellschaft, Jungschützen, Damenkompanie sowie der Ehrengarde der Hubertusschützen Gröblingen-Velsen in Bewegung. Begleitet von den Klängen des Gebrasa-Blasorchesters, des Spielmannszugs sowie der Landsknechte zog man nun über die Brookstraße zum Festplatz. Dort angekommen ging man zum geselligen Teil des Fests über. Neben den Musikzügen sorgten im Verlauf des Abends vor allem DJ Conga und DJ Farmer für beste Stimmung.
Den Part der offiziellen Begrüßung übernahm in diesem Jahr Jens Kerßenfischer, stellvertretender Kommandeur der Ehrengarde. Dieser brachte sein Anliegen kurz und bündig auf den Punkt. „Ich möchte euch einen wunderschönen Abend wünschen. Lasst das Zelt stehen.“ Die Grußworte des Bürgerschützenvereins sprach an diesem frischen Samstagabend Vize-Präsident Helmut Vinke. Auch dieser hoffte auf einige schöne gemeinsame Stunden. Dass Vinke zu den Schützen sprach ist eine Konsequenz des letztjährigen Schützenfests, bei dem Präsident Franz-Josef Ostlinning der entscheidende Schuss gelungen war. Man habe nur den König da, der Präsident sei zu Hause geblieben, so die einleuchtende Erklärung. Ostlinning selbst nahm mit seiner Throngesellschaft am Winterschützenfest teil und schien mit dieser besonderen Art der Ämter- und Aufgabenteilung absolut einverstanden zu sein. Als letzter Offizieller sprach Bürgermeister Josef Uphoff zur Festgesellschaft. „Es tut gut, kurz vor Beginn der besinnlichen Zeit noch mal so richtig Schützenfest zu feiern.“
Im Laufe des Abends zeichnete die Ehrengarde zudem die Sieger des Vereinsschießens aus. Unter den Ehrengarden und Schützenvereinen erzielten die Offiziere des Bürgerschützenvereins das beste Resultat, die Plätze zwei und drei gingen an die Damengarde sowie die Ehrengarde Gröblingen-Velsen. Bei den Gastvereinen setzte sich die Laienspielschar durch. Ihr folgten die beiden Kegelclubs „Spellmänz“ und „Holzköppe“.
Quelle: WN vom 01.12.2015 / Text & Foto: Christopher Irmler
Heino Loddemann ist unser neuer Schützenkönig
16. Juli 2026
Was für ein spannender Wettkampf: Nach einem packenden Duell an der Vogelstange war es endlich so weit – Heino Loddemann holte den letzten Rest des hölzernen Adlers aus dem Kugelfang und sicherte sich damit die Königswürde des Bürgerschützenvereins Sassenberg. Mit seinem entscheidenden Treffer um 13.04 Uhr und dem 394. Schuss bewies der Sassenberger Ruhe, Ausdauer und Treffsicherheit.
Königsmoment
An seiner Seite regiert in den kommenden zwölf Monaten seine Ehefrau Tina Loddemann als Königin. Gemeinsam bildet das Paar das neue grün-weiße Aushängeschild der Hesselstadt und wird den Bürgerschützenverein Sassenberg bei zahlreichen Veranstaltungen vertreten.
Ein langersehnter Traum geht in Erfüllung
Der Weg zum Thron war alles andere als einfach. Im spannenden Wettkampf setzte sich Heino Loddemann gegen seinen Mitbewerber Werner Storck durch. Bereits im vergangenen Jahr gehörten beide zu den Favoriten auf die Königswürde – damals musste sich Loddemann jedoch noch Marcel Hülsmann geschlagen geben.
Dieses Mal sollte sein großer Traum Wirklichkeit werden. Schuss um Schuss wurde der Vogel kleiner, während die Spannung auf dem Schützenplatz immer weiter stieg. Hunderte Zuschauer verfolgten gebannt den Kampf an der Vogelstange, ehe um 13.04 Uhr der erlösende Treffer fiel.
Mit dem 394. Schuss holte Heino Loddemann den letzten Rest des hölzernen Adlers herunter und wurde unter frenetischem Jubel neuer König des Bürgerschützenvereins Sassenberg.
Neuer Hofstaat
Zum Hofstaat des neuen...























